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Datenschutz & Privatsphäre

Rund um Adserving, Werbung und Cookies gibt es viele Fragen. Wie wir den Datenschutz sehen und welche Daten wir wie verwenden, erklären wir in diesem Dokument.

Um Klarheit in die Angelegenheiten rund um Datenschutz, Privatsphäre und Cookies zu bringen, haben wir eine FAQ-Sammlung rund um unsere eigenen Adserver hier zusammengefasst. Wir sprechen hier von unserem aktuellen triAd-Anzeigenserver bei Tripple und der Werbung, die wir über diesen Adserver direkt verteilen.

Welche Daten fallen am AdServer an?

Der Server speichert kurzfristig Logdateien am Server selbst, diese werden in der Regel stündlich aggregiert und weiter anonymisiert in eine Datenbank übertragen.

Neben allgemeinen Logfile-Infos (Zeitpunkt, IP-Adressen, Abruf-URL) werden ergänzend noch Kampagnennummer, Werbemittelname, Werbeposition gespeichert, um unsere Abrechnung durchführen zu können. Über diese Nummern können wir dann beispielsweise herauslesen, dass der Banner (Position/Kampagne) von BMW (Kampagne) auf Auto.At (Position) gesehen wurde. Klicken Sie darauf, wird auch der Klick vermerkt.

Im stündlichen Update der Datenbank werden Zusammenfassungen gemacht, die dann keine Einzelzeitpunkte mehr umfassen (nur noch Tag und Stunde bleiben gespeichert). Daten, die 'nahe' beim User sind, werden an dieser Stelle zusätzlich von Mengendaten getrennt - d.h. die Information, ob ein User eine bestimmte Werbung schon gesehen hat, um ihn nicht übermäßig mit immer gleichen Werbungen zu belästigen, wird nicht in diese Aggregation übernommen.

Welche Daten werden nicht erhoben?

Das Meiste wird nicht gespeichert. Wir erfassen nur das, was wirklich notwendig ist, um den Adserver laufen zu lassen. So wird die besuchte einzelne Seite nicht erfasst, nur die Website - in seltenen Fällen auch noch ein Bereich. Wir wissen anhand der Daten also nur, dass ein User zB. Seminar.At besucht hat, nicht aber, welche Weiterbildung er dort mache wollte. Schon gar nicht wird übertragen, welche Benutzereingaben (Bestellungen, Logins, Logindaten...) gemacht wurden - all das ist für den Adserver irrelevant.

Der Adserver merkt sich also maximal, welche verschiedenen Websites (Domain-Adressen) besucht wurden und kann das anhand von Identifikationsnummern, die als Cookie gespeichert werden, dem aktuellen Browser zuordnen. Welche Artikel gelesen wurden ist da aber beispielsweise nicht messbar.

Keine IP-Adressen am Server

Für den Betrieb des AdServers brauchen wir keine gespeicherten IP-Adressen und ähnliche Daten. In unseren Datenbanken sind solche Informationen gar nicht enthalten. Alle Daten sind vollkommen anonym und darüber hinaus nicht auf Einzelaktionen bezogen - man kann also weder das 'wer' herausfinden, noch das 'was'. Nur das 'wie viel', das wichtig für die Abrechnung und den Erfolgsnachweis ist, wird festgehalten.



Speicherort und Cookies

Um Werbekunden sagen zu können, wie viele Menschen eine Werbung gesehen haben, werden Identifikationsmerkmale gespeichert. Das ist eine Nummer, die per Zufall generiert wird, und nur im Cookie am Browser gespeichert wird (nicht am Server, d.h. wir haben keine Zuordnungsmöglichkeit am Server). Per Zufall werden ca. 10% der User so markiert und dann hochgerechnet (um wiederum eine Zuordnung unmöglich zu machen). Nur die Hochrechnung erfolgt am Server, wo dann wiederum wieder keine Einzeldaten vorliegen.

Cookies sind eine praktische und dem Datenschutz dienliche Variante der Speicherung der Zufallszahl. Da Cookies nur jene auslesen können, die die gespeichert haben (also in dem Fall nur unser Adserver), bleibt der Inhalt anderen Verborgen. Gespeichert sind die Daten im Browser, User haben also die Hand darauf (können sie löschen etc.). Und: Wir unterstützen 'do not track' - wer keine Cookies will, bekommt auch keine. Da wir ohnehin nur wenige User für die Messung brauchen, stört das unsere Messung nicht.

Was steht noch im Cookie?

Da steht dann etwa auch noch, ob eine bestimmte Werbung schon gesehen wurde - also Dinge, die uns am Server nicht interessieren, aber die dem User das vielmalige Ansehen potentiell störender Werbung erspart. So kann eine große Werbeform auch mit 'ein mal pro User' markiert werden, wird dann kein zweites Mal eingeblendet, wenn das Cookie des Users das signalisiert. Der Server kann die Information zwar 'erfragen', speichert die Daten aber nicht selbst ab.

Retargeting

Der Mechanismus, Werbung passend zum Interesse anzeigen zu können, ist aus Sicht der Privatsphäre besonders zu hinterfragen. Insbesondere, weil sowohl Werbekunden (die eben passende Interessenten ansprechen können) als auch User (die richtige Werbung zum passenden Zeitpunkt sehen, statt allerlei gerade Uninteressantes) profitieren, lohnt sich hier aber Aufwand.

Retargeting basiert auf Markierungen. Diese werden in Cookies gespeichert. Beispielsweise könnten Sie auf der Website eines Werbekunden ein Produkt angesehen haben, durch eine Markierung als Interessent vorgemerkt werden und dann später durch aktuelle Aktionen zu diesem Produkt über Neues dazu informiert werden.

Hier ist hohes Maß an Datenschutz erforderlich. Wir trennen hierzu noch ein weiteres Mal die Datenbasis. Cookies mit solchen Markierungen werden nicht (!) vom Adserver geschickt, sondern in einer eigenen Cookie-Domain ('keksi'), die davon unabhängig und nicht vermischbar ist. Gespeichert werden auch nur Nummern, die nur derjenige kennt, der die Markierung und Kampagne erfunden hat.

Wir als Dienstleister wissen dann beispielsweise nicht, was sich hinter der Aufforderung unserer Kunden verbirgt, die eine Werbung 'nur an User mit dem Filter 12345' zeigen soll. Der Adserver kennt nur den Filter, findet anhand der Cookies auch passende User, aber hat keinen Bezug zum Inhalt dieses Filters, um keine weiterführende Analyse möglich zu machen. Der Werbekunde wiederum kann zwar den Filter weiter geben, sieht aber nicht wo der User noch surft, wo er 'gefunden' wurde und auch sonst nichts.

Der Retargeting-Mechanismus wird auch über andere Adserver eingesetzt, d.h. diesen Vorteil zur Privatsphäre wird damit auch auf diese ausgedehnt. Wir haben den Mechanismus für Österreich entwickelt, in Wien aufgesetzt und unterstützen natürlich auch hier das 'do not track'.

Predictive und Behavioral Targeting

Weniger exakt und genau geht es beim hochgerechneten Benutzerinteresse zu, das beim Behavioral Targeting zum Einsatz kommt. Ein Beispiel verdeutlicht das: Surft ein User auf Auto.At und golf-live.at, kann man folgende Annahme treffen: Der User ist der Wahrscheinlichkeit nach männlich, weil es die meisten User dort sind. Er ist auch eher über 30 und verdient gut. Zumindest mit einer gewissen Chance liegen diese Annahmen richtig.

Die Annahmen sind aber nicht exakt, nicht auf den aktuellen User bezogen und nicht zeitnah - spiegeln also Vergangenes in Hochrechnungen wieder, nicht das jetzige Surfverhalten. All das macht diese Form des Targetings wenig problematisch.

Dazu kommt noch, dass die Informationen ähnlich wie beim Retargeting nicht an Werbekunden weiter gereicht werden - diese können zwar Filter definieren, sehen aber nicht mehr von der Kampagne, als bei 'normalen' Kampagnen auch. Nur die Chance, passende Kunden zu finden wird größer - und die sehen tendenziell eher die passendere Werbung.

Auch hier gilt wieder: Wir unterstützen das 'do not track' und speichern keine Informationen vom User ab. Nur das Cookie im Browser gibt uns Tipps für die Filter, wir sammeln keine Daten dazu am Server.

Gibt es sonst noch Daten?

Natürlich. Wenn Sie uns über das Kontaktformular schreiben, haben wir Ihre Kontaktdaten ;-) - aber nicht im Adserver und nicht bei der Werbung. Auch sonst kommen keine Aggregationen dazu, zumindest nicht regulär und nicht großflächig. Es gibt natürlich Ausnahmen: Bei Fehlverhalten etwa oder bei Angriffen wird am Server mehr protokolliert, um Fehler finden zu können und um Angreifer ausschließen zu können. Betrüger, die Abrechnungen fälschen wollen, müssen wir so auffindbar machen. All das erfordert aber manuellen Eingriff im Einzelfall.

Auch Kunden könnten eigene Daten (nicht unsere!) speichern, klar. Wenn Sie auf einen Banner klicken, müssen Sie davon ausgehen, dass die Website dahinter protokolliert. Kunden wollen in der Regel wissen, ob solche User ein bestimmtes Interesse auf der beworbenen Website haben oder sogar Produkte kaufen. So finden sie heraus, ob die Werbung gut angenommen wurde.

Das gleiche gilt auch für Tag-In-Tag-Werbung, also welche, die nicht direkt vom Kunden oder unseren Servern kommt, sondern beispielsweise von der Agentur 'dazwischen'. Wir versuchen hier, so wenig Möglichkeiten der Messung wie irgend möglich weiter zu geben - Daten lassen wir ohnehin nicht weiter.

Wie lange speichern wir?

Die Cookie-Laufzeit beträgt in der Regel nominell 30 Tage (wir speichern so wenig und kurz wie möglich, der aktuelle Wert hängt also an den Erfordernissen laufender Kampagnen, kann auch davon abweichen). Wir speichern auch keine sonstigen Identifikationsmerkmale, d.h. durch ein Löschen der Cookies oder den Privatsphäre-Modus eines Browsers verlieren wir jede Information zur Wiedererkennung. Die brauchen wir auch nicht, darum bestehen wir nicht darauf - durch Löschen von Cookies oder das 'do not track' machen Sie Werbung maximal für sich selbst schlechter oder aufdringlicher, darum empfehlen wir auch nicht, Cookies zu sperren oder zu löschen. Wenn Sie es aus Gründen der Privatsphäre gerne tun wollen, haben wir aber auch kein Problem damit.

Einzelne Cookies werden auch mit 3-Monats-Aktualisierung ausgegeben, hier geht es aber eher um das Herausfinden, wie lange Cookies wirklich aktiv sind, um Hochrechnungen machen zu können. Die wirklich wertvolle Information der aktuellen Nutzung ist nur in (nicht wirklich gespeicherten) Session-Cookies enthalten - diese speichern die Information, die uns das Überbrücken von View (der Anzeige eines Banners) und dem Click (dem getrennten Befehl an den Adserver, der den Klick entgegen nimmt) erlaubt. Session-Cookies werden nach wenigen Minuten oder dem Schließen des Fensters verworfen und nicht auf der Festplatte gespeichert.

Am Server speichern wir die aggregierten Mengendaten (zB: wie viele Banner wurden von Kampagne X gezeigt, wie viele Seitenaufrufe hat Website Y, wie viele Klicks waren an Tag Z) in der Regel für 3 Monate. Länger laufende Kampagnen brauchen diese Informationen länger, dann wird die Laufzeit noch drauf geschlagen. Unter diesen Informationen sind aber keine Daten mehr, die einzelne User betrifft, sondern bereits zusammengefasste, nicht mehr aufschlüsselbare, Daten.

Datenschutz ist uns wichtig!

Wir sind unseren Usern verpflichtet und setzen uns strenge Limits, was den Datenschutz betrifft. Schließlich sind wir selbst auch User, denen die Privatsphäre wichtig ist.

Frage an uns?

Wenn Sie Fragen zu unseren Methoden, Datenbanken etc. haben, können Sie uns gerne schreiben. Wir versuchen, Ihnen die Technik und Methodik gerne zu erläutern oder diese FAQ um Ihre Fragen zu ergänzen.



Unsere Software läuft übrigens auf Servern in Österreich, ist selbst entwickelt und basiert nicht auf den großen US-Adservern. Wir wissen daher genau, was unsere Programme machen und wo sie welche Informationen hinterlegen.

 

 

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