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Filmkritik: Mord im Orient-Express

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Filmkritik: Mord im Orient-Express (tv.freund, 04.03.2018)

Beiträge

tv.freund
4.3.2018 00:06
Filmkritik: Mord im Orient-Express

Der Titel alleine schon – Mord im Orient Express – sollte hellhörig machen, da gibt es was mit Anspruch, Anspruch gut zu sein, eine gute Vorlage zu haben und vielleicht ein Gutes Remake.

Dass die 55 Millionen US $ Produktion ganze 350 weltweit eingespielt hat, kann daran liegen dass der Schauspieler Cast sehr gut gewählt war.

Also der Cast:

• Kenneth Branagh: Hercule Poirot
• Penélope Cruz: Pilar Estravados
• Willem Dafoe: Mr. Hardman
• Judi Dench: Fürstin Natalia Dragomiroff
• Johnny Depp: Edward Ratchett
• Josh Gad: Hector MacQueen
• Derek Jacobi: Edward Masterman
• Leslie Odom Jr. : Dr. Arbuthnot
• Michelle Pfeiffer: Caroline Hubbard
• Daisy Ridley: Mary Debenham
• Lucy Boynton: Gräfin Elena Andrenyi
• Sergei Polunin: Graf Rudolph Andrenyi
• Olivia Colman: Hildegarde Schmidt

Natürlich spielt jeder jeden an die Wand kann man glauben so wie es im alten Original war, aber leider ist das hier nicht so denn diese Neuverfilmung lebt vor allem von den Special Effekten, einem guten Branagh und einer guten Geschichte die zuweilen ein bisschen langweilig ist.

Also es geht um:

HERCULE POIROT nimmt auf der Rückreise von einem seiner Fälle den legendären Orient-Express. Der Zug bleibt auf einem Viadukt stehen, weil die Lokomotive wegen einer Schneelawine entgleist ist. Der dilettantische Kunsthändler RATCHETT wird ermordet aufgefunden und POIROT ermittelt gegen die übrigen Reisenden – einer von ihnen muss der Täter sein. Da wären die spanische Missionarin PILAR ESTRAVADOS, die Gouvernante Mary DEBENHAM, Professor GERHARD HARDMAN, die Witwe Mrs. HUBBARD und der Doktor ARBUTHNOT, doch bald wird POIROT klar, dass die Spur zum Mörder über das Opfer führt. Er muss sich beeilen, denn es ist nicht klar, ob der Täter evtl. noch einmal zuschlägt.

POIROT kann herausfinden, dass die genannten Mitreisenden alle in Verbindung mit dem ARMSTRONG-Fall stehen. Die Tochter DAISY des Ehepaars ARMSTRONG war entführt und getötet worden, obwohl Lösegeld gezahlt wurde. RATCHETT war in Wahrheit der flüchtige DAISY-Mörder CASSETTI. Die spanische Missionarin ESTRAVADOS war das Kindermädchen der ARMSTRONGS, DEBENHAM war dort Gouvernante, HARDMAN war ermittelnder Polizist und mit der unschuldig Verurteilten liiert, Mrs. HUBBARD ist DAISYS Großmutter und der Doktor Regimentskamerad sowie Protegé ARMSTRONGS. Außerdem sind der Sohn des damaligen Staatsanwalts und der Butler der ARMSTRONGS involviert.
Ja wie geht es nun weiter? Ich muss sagen die Geschichte ist Recht gut gemacht worden ja sicher hat man bei der einen oder andere Sache vergessen die Dinge so zu zeigen dass sie realistisch und spannend sind, die Geschichte wie Johnny Depp spielt ja das ist weit weg von einer guten Schauspielerischen Leistung wie er früher das gemacht hat und zum Star wurde, viele Stars in dem Film wirken einfach nicht so spannend aber der Film war es und man kam nicht bis zum Ende drauf was der Grund war und das Ende überrascht übrigens sehr.

Irgendwie war der Film aber nicht so wie ich es mir gewünscht habe, und da geht es eigentlich darum dass die Story aus 1934 von einem Drehbuchautor etwas verhunzt wurde, will sagen der Film ist so gedreht worden das man Branagh in vielen Szenen sieht die auf ihn zugeschnitten sind, dass man Judi Dench als alte Russin sieht die langweilig und blöd wirkt irgendwie nicht so stark, man sieht Derek Jacobi als langweiligen Menschen der viel mehr an schauspielerischer Leistung hätte, ein Willem Dafoe ist blöd eingesetzt worden er hätte spannend mit einem Hang mystischem inszeniert werden können, Daisy Ridley ist nicht so gut besetzt wie in Star Wars und dann ist da noch Pfeiffer, die hübsch ist wie immer aber leider nicht so gut wirkt wie man es von alten Filmen von ihr kennt also von früher, sie wirkt so Hollywood Like Mäßig wie viele Leute hier so unnatürlich vielleicht aber nur in kleinen Dingen, ich bin da sehr pingelig wenn es um Agatha Christi geht.

Die hübsche Penelope war nicht so gut besetzt die wirkte wie ein dämliches Küchenmädchen auch sie hätte wie viele mehr Mystik vertragen,

Natürlich ist die alte Verfilmung mit Ustinov die bessere das ist klar wie viele alten und wieso ein Remake? Das verstehe ich gar nicht.

Klar ist der Film mit der Story schon alleine spannend. Mitten im Balkan kommt die Fahrt durch eine Schneelawine zu einem abrupten Halt. Ein Weiterkommen ist vorerst nicht möglich. Am nächsten Tag wird ein Passagier in seinem Abteil erstochen aufgefunden – und Poirots Spürnase ist aufs Neue gefordert. Er weiß: Jeder ist ein Verdächtiger! Aber da muss ich sagen wieso bitte sieh das ganz so unecht aus? Naja nicht unecht aber bitte das kann doch nicht sein da verunglückt ein Zug und man macht sich schon auf den Weg?

Jedenfalls ist die literarische Vorlage von damals gut eingehalten worden. Die Entführung des Sohns von Flugpionier Charles Lindbergh und ein Bericht über einen Orient-Express, der 1929 tatsächlich im Schnee steckenblieb, inspirierten die Autorin dazu, die großartige Geschichte im Zimmer 411 des Hotels Pera Palace in Istanbul zu schreiben. Bis auf ein paar kleine Anpassungen – so wird etwa aus Colonel Arbuthnot ein Arzt, der von dem schwarzen Darsteller Leslie Odom Jr. verkörpert wird – halten sich Branagh und Drehbuchautor Michael Green gut daran aber wie gesagt die Spannung fehlt mir.

Alles in allen ein netter aber nicht so spannender Film, 83 von 100 Punkten.
 


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21.05.2018 01:30:17
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