Werkzeuge  29.01.2017

Fans kaufen für Instagram?

Follower in Instagram und Twitter, Fans in Facebook, Abonnenten in Youtube: Die gefühlte Popularität im Social Web wird auf allen Plattformen kaufbar gemacht.

Ob Bots, Agents oder echte User, die Interaktion in Social Media sorgt für offensichtliches Interesse an Marken, Politikern und anderen Anbietern. Die Social Networks versuchen das zu verhindern und scheitern gegen die geballte Kraft der Systeme weitgehend. Zuletzt hat sich das bei den Aktivitäten der US-Präsidentschaftskandidaten gezeigt.

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Doch schon lange vor der Politik haben Medien und Marken die Mechanismen genutzt. Und selbst die neuen Trend-Plattformen sind schon für das Marketing erschlossen. Nicht nur Fans und Follower, sondern auch Likes, Kommentare und Shares sind kaufbar - neuerdings auch großflächig bei Instagram.

Fans bei Instagram und Facebook kaufen

So kann man bei Fanfactory etwa auch speziell deutschsprachige User aktivieren, die eigene Präsenz zu folgen oder Aktivitäten zu setzen. Damit sehen die Angebote schnell attraktiv und genutzt aus, ohne 'echte' Benutzer erreicht zu haben. Immer wieder findet man Firmen, die das nutzen.

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Ob es sinnvoll und seriös passiert, ist die andere Frage - denn Bots und User lassen sich so billig kaufen, dass die finanzielle eher eine nebensächliche ist. Viele Spezialisten geben jedenfalls an, eine neue Umsetzung in Instagram beispielsweise durch den Kauf von einigen hundert bis tausend Fans zu beginnen, weil ein Account erst dann ernst genommen wird und auch von natürlichen Usern verfolgt wird. Unterhalb einer ernsthaften Grenze an anderen Followern gehen User von Fake-Accounts aus, der Aufbau von höheren Follower-Zahlen ist also nur der Schritt, als echt wahrgenommen zu werden. So kann man einen Kauf von Instagram- und Facebook-Fans sogar ethisch als vertretbar oder sogar vorteilhaft sehen.

Content Marketing

Inhaltliche Manipulationen, und seien es nur Likes, die es nicht gibt, sind hingegen für Profis eher tabu. Kommentare und Meinungsbildung muss natürlich passieren. Man setzt dabei notfalls eher auf Mitarbeiter und Freunde, in jedem Fall aber auf gute Inhalte, um hier weiter zu kommen. Das klassische Content Marketing reicht aus, um Interaktivität zu steigern.


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