Sicherheit  10.02.2017

WhatsApp sichert sich ab

Der populäre Instant-Messaging-Dienst 'WhatsApp' rüstet in Sachen Zwei-Faktor-Authentifizierung auf. Auch bei Instragram schaut man mehr auf die Sicherheit.

Wie die Facebook-Tochter in der Nacht auf heute, Freitag, bekannt gegeben hat, sollen Unbefugte fremde Konten künftig nicht kapern können. Nach einer Betaphase wird die Sicherheitsfunktion nun für alle Nutzer freigeschaltet.

WhatsApp setzt mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle Nutzer der App unter Android und iOS eine Forderung um, die Experten bereits seit einiger Zeit für den Service gefordert hatten. Bislang war die 'Verifizierung in zwei Schritten' nur in der Beta-Version der Android-App zu finden. Das Update soll WhatsApp-Konten besser absichern und das Kapern von Accounts erschweren.

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Künftig ist es unmöglich, die SIM-Karte einfach in ein anderes Gerät zu stecken, um Zugriff auf ein entsprechendes WhatsApp-Konto zu erhalten. Zwei-Faktor-Authentifizierung ist jedoch optional und lässt sich unter 'Einstellungen > Account > Verifizierung in zwei Schritten' einschalten. Nach der Festlegung eines sechsstelligen Zahlencodes wird das Feature aktiv. WhatsApp fragt diesen ab, sobald ein Konto auf einem neuen Handy eingerichtet wird.

Auch bietet das Unternehmen künftig die Funktion der Hinterlegung einer E-Mail-Adresse zur Deaktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung an. Das kann nützlich sein, wenn der Nutzer seinen Zahlencode vergessen haben sollte. Als Erinnerungshilfe fragt WhatsApp in einem solchen Fall dann den Code regelmäßig ab. Details wurden in einer FAQ zusammengefasst.

Auch eine andere Facebook-Tochter baut auf mehr Sicherheit: Instagram-User werden auf öffentlich verfügbare gehackte Passwörter aufmerksam gemacht, die auch in Instagram im Einsatz sind. So möchte das Social Network sicherstellen, dass die benutzten Konten nicht einfach durch Angriffe zu übernehmen sind.

pte/red


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#Instagram #Whatsapp #Facebook #Passwort #Sicherheit

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