Die kurz OSC genannte Schnittstelle zu den sozialen Netzwerken im Internet erlaubt es, Kontakte in Outlook mit denen im Internet zu verbinden. Und diese Erweiterung hat es in sich.
Stellen Sie sich vor, Sie öffnen eine eMail und sehen dazu gleich auch das Foto von dem User und den Onlinestatus im social network der Wahl? Oder dessen neueste Meldung im Web 2.0? Genau das macht der Connector direkt und nahtlos in Outlook.
Twitter-Posts erscheinen auf Wunsch gleich zwischen den eMails der Person. Und auch innerhalb von Outlook wird das soziale Netz gespannt - durch eMail-Kontakte und Termine etwa.
Klar, dass bei der Gelegenheit auch gleich Sharepoint am neuen Server 2010 angebunden wird. Auch dort wird das soziale Netz gespeist. Outlook 2010 synchronisisert dabei dort und im Web die Kontaktinformationen und kann auch gleich einen Kontakt aus dem eMail-Postfach in allen angebundenen Netzwerken hinzufügen.
Praktisch: Nutzer verschiedener Social Networks können bei eingehenden Nachrichten im Outlook gleich auch im Web die Kontakte knüpfen. Mit einem Mausklick.
Outlook verhält sich dabei recht offen, über Schnittstellenprogramme können beliebige Netzwerke aktiviert werden. Im Lieferumgang ist Sharepoint 2010 und Windows Live enthalten. Wie ODBC bei Datenbanken werden dann für weitere Netzwerke kleine Treiber installiert. So dauert es nicht lange, bis Twitter, LinkedIn, Xing und Facebook in Outlook angebunden sind.
Und, so die Prognose, für viele User wird Outlook die Oberfläche ins Social Network werden. So wie viele User den Internet Explorer für das Internet selbst halten und den Hintergrund dazu nie zu Gesicht bekommen. Und dazu hofft Microsoft auch noch auf Unternehmen, die ihre eigenen Datenbanken auf diesem Weg mit Outlook integrieren. Auf jeden Fall macht Outlook durch das simple Plugin einen großen Schritt nach vorne.