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Aktuelles  25.02.2013 (Archiv)

Objektorientierter Cache im CMS

Tripple betreibt und entwickelt eines der großen Redaktionssysteme, das auch für Websites der oberen Dimensionen einsetzbar ist. Dabei kommt es auch auf Performance an.

Geschwindigkeit ist wichtig für User und für den Betreiber, schließlich sind effiziente Systeme auch günstiger. Auf User-Seite ist es auch das Vorhaben von Google, das schnelle Websites begünstigt, das einen Unterschied bei flinken Homepages macht.

Unser informat-Redaktionssystem muss daher auf Befehl besonders flott reagieren. Das ist mitunter nicht so einfach, denn die Inhalte im CMS setzen sich aus verschiedensten Teilen zusammen. Da werden Texte und Bilder, externe Informationen, verlinkte Datenbanken, Quellmaterial aus dem Web und viel mehr miteinander in Verbindung gebracht und ausgegeben. Auch User-Generated-Content, der kaum vorhersehbar ist, wird per Foren und Social Media eingebunden.

Normalerweise begegnet man den Performance-Wünschen einer Website mit ausreichend Caching, d.h. zwischengespeicherter Seiten. Das ist bei größeren Installationen so nicht sinnvoll möglich, denn eine Änderung im Forum zieht sich schnell auf hunderten Seiten nach. Ein aktualisierter Link braucht Änderungen an hunderten Seiten, wo er als Teaser eingebunden ist. Und so weiter.

Das informat.at-CMS geht nun einen Schritt weiter und baut die seit Beginn an favorisierte Variante des Caches für Teilbereiche eines Ergebnisses weiter aus. Schon bisher wurden Seiten in ihre Einzelteile zerlegt und getrennt gehalten, so können auch Teile geändert und neu abgelegt werden, ohne ein Refresh der kompletten Seiten zu erfordern. Und ist ein Teil neu geladen, kann er auf allen Seiten benutzt werden, auf denen er vorkommt. Ein Foren-Posting braucht also nur einmal gespeichert und aktualisiert werden.

Dieser objektorientierte Ansatz wurde nun auf die nächste Stufe gehoben, der neue Cache erkennt die Notwendigkeit von Persistenz eines Eintrags und kann Objekte trennen, die Haltezeit flexibel bestimmen, Änderungs-Trigger berücksichtigen und die Inhalte in RAM oder auf Festplatte vorrätig halten, wie es der Bedarf erfordert. Damit ist das Redaktionssystem nicht nur flexibel, sondern auch extrem schnell selbst bei großen Websites.


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