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Schaden oder Seegen?

Diskussionsverlauf

Schaden oder Seegen? (MichaB, 04.03.2002)
    AW: Schaden oder Seegen? (Roland Kreutzer, 05.03.2002)
       AW: Schaden oder Seegen? (Peter Wenemoser, 05.03.2002)
          AW: Schaden oder Seegen? (Roland Kreutzer, 05.03.2002)
             AW: Schaden oder Seegen? (Peter Wenemoser, 05.03.2002)
                WWW (Roland Kreutzer, 05.03.2002)
                AW: Schaden oder Seegen? (MichaB, 06.03.2002)
                   AW: Schaden oder Seegen? (Roland Kreutzer, 06.03.2002)
                      AW: Schaden oder Seegen? (Peter Wenemoser, 06.03.2002)
          Kasachstan (MichaB, 06.03.2002)
             AW: Kasachstan (Peter Wenemoser, 06.03.2002)
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                   AW: Kasachstan (Peter Wenemoser, 10.03.2002)
                      Einwanderung steuern (MichaB, 10.03.2002)
                         AW: Einwanderung steuern (Raymond Tel, 11.03.2002)
                            AW: Einwanderung steuern (Roland Kreutzer, 11.03.2002)

Beiträge

MichaB
4.3.2002 19:47
Schaden oder Seegen?

In Österreich und Deutschland leben und arbeiten seit vielen Jahren Ausländer mit eigenen Kulturen, Sprachen und Religionen. Aus dem Arbeitsleben und der Gastronomie sind die verschiedenen Nationalitäten kaum mehr wegzudenken. Trotzdem werden Mitbürger ausländischer Abstammung von vielen Einheimischen als Bedrohung, fremde Gefahr und als Konkurrenz empfunden. Gegenseitige Ablehnung und Aggression sind an der Tagesordnung.

Es gibt eine Vorgängerdiskussion unter http://www.tripple.net/contator/aufzack/talk.asp?bid=17&nid=1682&marknid=1682&fromthread=1682
 


Roland Kreutzer
5.3.2002 08:36
AW: Schaden oder Seegen?

meine meinung: österreich (da komm ich her) hat immer schon davon profitiert, von vielen Einflüssen lernen zu können. ist ein ähnlicher fall, wie es auch in den USA ist (nur finde ich dort die unterscheidung in positive und negative einwanderer etwas eigenartig).

sehr viel von dem, was wir heute haben, verdanken wir dem 'melting pot', der in ansätzen entstanden ist. schließlich sind es immer die 'besten', die mobil genug sind zu kommen ;-)) Und: dank gemeinsamen europa wird sich das hoffentlich noch fortsetzen!

ich seh das also alles gelassen.....
Peter Wenemoser
5.3.2002 15:23
AW: Schaden oder Seegen?

hi R.K.
wenn immer nur die Besten kämen,
hatte wohl niemand ein Problem mit Ausländern.
Ein bisschen objektiv betrachtet,
werden Länder wie A oder D, sehr häufig auf Grund ihres Sozialsystems ausgesucht. Leute die uns aus diesem Grund mit Ihrer Anwesenheit beehren, dürften wohl
der eigentliche Knackpunkt sein.
Denn wer regt sich schon über den Türken auf, der die Strassen sauberhält, bei der Müllabfuhr tätig ist usw., lauter Arbeiten, die bei uns keiner mehr machen will.
Aber schauen wir uns an, was mit z.B. Menschen aus Kasachstan, mit irgend welchen deutschen Urahnen gemacht wird, die aus mir unerfindlichen Gründen, bei uns einreisen, und vom Staat, zum Start,
mit allem ausgerüstet werden, was es so an Luxus gibt. Diese Menschen fehlen in ihrer Heimat, dort also ein Potenzialverlust.
Hier sind sie entwurzelt, frei schwebend im Niemandsland, die Kinder, die sich hier nicht wohl fühlen, bauen lauter Mist.
Wie gehen wir deiner Meinung damit um ?
Roland Kreutzer
5.3.2002 18:49
AW: Schaden oder Seegen?

Aber stimmt das wirklich? In Österreich zumindest haben diese Leute ewig keinen Anspruch auf Sozialleistungen, müssen aber dafür sehr wohl einzahlen (keine Arbeitslose, aber Zahlung an die Versicherung, keine Krankengelder aber Kranken-/Unfallversicherung, ...).

problematischer sind da die alten fehler, die gemacht wurden: es gab ja zeiten wo unter falschen voraussetzungen arbeiter geholt wurden, die nun zur arbeitslosigkeit beitragen, weil sie nicht mehr gebraucht werden. da ist aber eher die politik schuld als der einzelne 'ausländer', oder?

klar, aber sicher: es gibt definitiv überall schwarze schafe. da gibt es sicher bedarf an lösungen. das müßten aber die gleichen lösungen sein, die auch bei den 'einheimischen' greifen müßten, die ähnliche problemfälle sind.
Peter Wenemoser
5.3.2002 19:22
AW: Schaden oder Seegen?

Hi Roland
jetzt sind wir genau an dem Punkt, wo ich auch mit Puschel in 'Willkommen' stehe.
In der Politik müßte die Initiative ergriffen werden. Die Frage ist das ' wie '.
Normaler weise müßte jeder der, in den Foren Beteiligten, seine Meinung dazu abgeben, wie er sich
eine Lösung dieses komplexen Zusammenhangs vorstellt.
1. Einwanderungsregulation nach den Gesichtspunkten:
Schutzsuchende
Neue Existenz Suchende
Leute die wir bei uns haben wollen
Wanderer
Sozial-Netz-Unterkriecher
Sich Anpassende nach Integrierung strebende.
usw
Dann, wie sollen die Filter ausehen
Wer führ die Filterung durch.
Alle sollten einfach so aus dem Bauch heraus ihre Ideen einbringen.
Egal ob sie den Anderen passen !!!
Danach müsste eine Zusammenfassung
der der einzelnen Ideen durchgeführt werden.
Das Ergebnis dürfte sehr lehrreich sein.
Wir können jammern so viel wir wollen, wenn wir uns keine Gedanken machen, wie die Lösung aussehen könnte, sind wir nur Wörterschmeisser.
wene
Roland Kreutzer
5.3.2002 20:01
WWW

'Wen wir wollen':

1. die, die unsere hilfe brauchen
2. die, die wir selbst brauchen

wobei:

die aus punkt 1. besser dort unsere hilfe bekommen, wo sie sind - was bringt es schließlich, menschheiten zu bewegen und die zurückgelassenen noch schlechter dastehen zu lassen?

daher lösung:

- wirkliche hilfe geben und diese leute damit von sich aus in ihrer heimat belassen
- dafür aber platz lassen für leute, wo das nicht geht (politische flüchtlinge, verfolgte etwa)
- die hier lebenden sollten integrationsmöglichkeiten bekommen (ist in Ö eh nicht so schlecht, auch wenn die aktuelle situation es nicht besser werden läßt). kostet halt geld, bringt aber vor allem auch den einheimischen etwas

könnt schon fast ein unfinanzierbares wahlprogramm sein, was ich da von mir gebe ;-))))))
MichaB
6.3.2002 01:17
Kasachstan

Gerade bei Kasachstan hab ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Dort wohnen viele ehemalige Wolga-Deutsche, Handwerker, die aus Deutschland von den Russen angeworben wurden und stellenweise an der Wolga ihre eigene Republik hatten. Nach Hitlers Angriff auf Stalin hat dieser die Wolga-Deutschen bei Nacht und Nebel wie Vieh ins Hinterland transportiert, wo sie keinen Schaden anrichten konnten. Diese Leute haben ganz persönliche Leidensgeschichten und das Mindeste, was wir tuen können, ist sie wieder aufzunehmen.
Das Aussiedler mit hunderttausenden von DM beschenkt werden, halte ich für eine Mär, die scheinbar nicht auszurotten ist...
Ich habe in meinem Umfeld mehrere Leute aus Kasachstan, und das sind ganz feine und tüchtige Menschen!
MichaB
6.3.2002 01:24
AW: Schaden oder Seegen?

Der neue BA-Präsident (Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg) hat einige interessante Vorschläge gemacht. Im Prinzip will er mit einer deutlichen Verringerung der Arbeitslosenhilfe diese Einrichtung wieder zu dem machen, was sie mal war: Ein Schutz vor Hunger und Obdachlosigkeit. Nicht mehr! Damit der Anreiz, sich einen Job zu suchen, wieder steigt und sich die Arbeit deutlich in der Geldbörse bemerkbar macht.

Aber das ist kein Thema, was nur mit Einwanderern oder Ausländern zusammenhängt: Es betrifft die Einheimischen genauso!
Roland Kreutzer
6.3.2002 08:33
AW: Schaden oder Seegen?

'betrifft die einheimischen genauso' würde ich nicht sagen - zumindest in österreich betrifft es praktisch nur die einheimischen, weil man ohne staatsbürgerschaft kaum an gelder kommt...

ich glaube sowieso das probleme hausgemacht sind. das thema wurde schließlich erst zu einem, als wir selbst rauheren wind gespürt haben (ausbeutung sozialsystem, steuererhöungen, sozialabbau...)
Peter Wenemoser
6.3.2002 16:10
AW: Kasachstan

Hi M.B.
Was Du schreibst ist unbestritten.
Zumindest die eine Seite der Münze.
Die zweite findest Du zum Beispiel in Würzburg, auf dem Heuchelhof. Da sind sehr viele Heimkehrer untergebracht.
Laufe da einmal des Nachts und Du wirst wissen, wovon ich spreche.
Was wir unbedingt brauchen ist einfach Selektion, Ausfilterung der Elemente, die wir nicht bei uns integrieren möchten und die sich auch nicht bei uns einfügen wollen.
Ich glaube jedenfalls, dass, wenn wir so weitermachen, bekommen wir eine Welle von Nationalismus und Rassismus, beruhend auf dem Frust des einfachen Menschen von der Straße.
Wenn ich mich mit den Gewerblichen, bei uns in der Produktion, über dieses Thema unterhalte, wird mir angst und bang. Lasse einen starken, geschickten
Demagogen auftreten und es gibt wieder einmal keine Grenzen für die Ausländerfeidlichkeit.
Als Beispiel, nimm den Haider, wieviel Zulauf aus dem Stand der hatte. Wir, 'das den Staat bildende Volk', müssen handeln.
wene
Peter Wenemoser
6.3.2002 16:12
AW: Schaden oder Seegen?

In Deutschland ist das ein bisschen anders. Ich kenne persönlich einige Beispiele dafür.
wene
Puschel
6.3.2002 19:17
AW: Kasachstan


'Selektion + Ausfilterung der Elemente '


mit diesem worten wäre ich sehr vorsichtig wohindas führt wissen wir ja . Es mus eher so laufen das es nicht mehr so unatraktiv sein kann bei uns einzureisen. es mus einfach deuttlich werden das Deutschland nicht das Paradies ist in dem einem die bebratenen Vögel in den Mund fliegen . Ich rede jetzt von deutschland wie die sozialen gesetzt in Österreich sind kann ich nicht beurteilen weil ich darüber zu wenig weiss.
Peter Wenemoser
10.3.2002 18:15
AW: Kasachstan

Hi Puschel,
Selektion wie im 3.Reich, war garantiert nicht gemeint.
Wir sind ein attraktives Land für Leute, die aus Ländern kommen, in denen das Leben auf einer sehr elemtaren Grundlage abläuft.
So unattraktiv können wir die Einwanderung gar nicht machen, ohne die Menscherechte zu verletzen.
Es hilft alles nichts, wir werden die Menschen, die aus aller Welt zu uns kommen, anschauen müssen und abwägen ob sie Schutz brauchen, ob sie intregrierbar sind
oder ob wir sie wieder heimschicken.
Sonst droht ein einziges Chaos mit nicht abschätzbaren Folgen.
Dass hört sich radikal an, ist aber nur Logik.
Schau Dir die Bevölkerungsdichte bei uns an.
Wenn wir helfen können, z.B. mit Ausbildung, materieller, ideeller Unterstützung, dann müssen wir das tun, aber mehr ? Wie soll das gehen ?
wene
MichaB
10.3.2002 19:31
Einwanderung steuern

Unterscheidet doch bitte mal zwischen Asyl und Einwanderung.
Wie sind doch leider für die Top-Leute auf dieser Welt viel zu wenig attraktiv, die gehen bisher noch alle nach Florida oder Kalifornien. Und das nicht nur wegen der Wärme, sondern wegen der guten Lebensbedingungen. Und die sind für Ausländer hier ja wohl wirklich übel.
Raymond Tel
11.3.2002 03:22
AW: Einwanderung steuern

nur ein gedanke wenn europa sich an amerika ausrichtet wird es dann einen zaun um sich ziehen so wie die usa zu mexico ist das eine lösung gibt es in zukunft noch das interesse nach europa zu ziehen. unsere gesetze werden heute in brüxel gemacht.
Roland Kreutzer
11.3.2002 08:26
AW: Einwanderung steuern

das war europa aber nie und wird es auch nicht sein. spanier oder griechen sind in europa genauso wichtig wie deutsche oder franzosen. die schweizer wären mir hier auch sehr recht, sollten sich auch anschließen...

die gesetze kommen leider immer noch zu sehr aus den ländern - mehr demokratie und mehr europa würden uns schon ganz gut tun. stichwort: harmonisierung der gesetze, steuern, ... -> in europa soll jeder mensch gleich sein.
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