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Filmkritik: Bullet Train

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Filmkritik: Bullet Train (tv.freund, 01.11.2022)

Beiträge

tv.freund
1.11.2022 12:36
Filmkritik: Bullet Train

Lange ist es her dass der Brad Pitt einen Film gemacht hat. Der Film hat sicher an die 100 Mille gekostet. Warum der nur 240 Mille weltweit eingespielt hat, weiß ich nicht. Nun nach dem Kino dachte ich mir he das ist ein Tarantino Film ohne Tarantino als Regisseur. Auch eigenartig und das hat aber nichts ausgemacht. Die 84 Darsteller die n dem Film mitspielen sind allesamt Recht gut gemacht gezeichnet oder wie man dazu sagt.

Naja alle nicht aber einige sieht man, es entwickelt sich irgendwie so etwas das man an Filmen vermisst das kleinere Rollen auch gut besetzt sind. Denn das ist nicht immer so selbstverständlich. In Filmen wo ein Superstar mit spielt ist es meistens so dass der im Mittelpunkt ist alles andere rund um ihn verschwindet, die Handlung wird vorgepeitscht, Sidekicks und andere Leute sind einfach nur so Mittel zum Zweck, man erfährt oft nichts über Beweggründe oder Hintergründe anderer Schauspieler und das ist bei dem Film den DAVID Leitch umgesetzt hat anders geworden.

Um was geht es?

In Tokio bekommt der Profikiller Ladybug nach einer Berufspause von seiner Kontaktperson Maria Beetle den Auftrag, für seinen Kollegen Carver einzuspringen und aus einem Shinkansen-Zug – dem sogenannten „Bullet Train“ – einen Aktenkoffer voller Geld zu stehlen. Zwar kann Ladybug das Gepäckstück schnell lokalisieren und entwenden, muss dabei allerdings feststellen, dass es sich zuvor im Besitz der Auftragsmörder Lemon und Tangerine befunden hat. Diese sind auf dem Weg nach Kyōto, um dort den aus der Gefangenschaft der Triaden befreiten Sohn samt dem Lösegeld an den Unterweltboss „Der weiße Tod“ zu übergeben.

Und da musste ich schon grinsen. Also bitte wie kommt man auf die Idee wem Ladybug zu nennen? Macht nichts ist halt so ein netter Spitzname. Super fand ich das man den Zug sah, meine Güte der hat eine Spitze vorne. Wenn man sich vorstellt dass der Zug seit 1964 besteht und bis jetzt noch kein einziger Todesfall verzeichnet wurde und das obwohl heute der Zug an die 320 Km/h fährt, irre. Die 2.765 Km auf der dieser Zug fährt geht ja durch ganz Japan, und wenn man sich vorstellt wie wichtig der Zug für die Wirtschaft ist, spart er ja auch der Wirtschaft in Japan an die 3,5 bis 4 Milliarden Euro pro Jahr. Auf 3.700 Km wird das Ganze Zugnetz kommen und natürlich fährt er nicht überall so schnell. Es gibt übrigens ein Japan Rail Ticket das 21 Tage gilt kostet 452 € derzeit und von Tokio nach Osaka zahlt man 120 €. Also es lohnt sich da hin zufahren wenn man mal Japan sehen will.

Dann weiter im Film. Anfangs war das ein bisschen dämlich die 2 zu sehen die sich als Brüder dann raus stellen der Lemon und der Tangerine, blöde Namen, sehen ganz anders aus bis man die Vorgeschichte erst erfährt, denn der Film ist fast wie „Memento“ aufgebaut und man sieht immer andere oder Vorgeschichten so ungefähr halt und das fand ich gut, das regt das Hirn an im Film und man schläft nicht ein. Was man eh nicht tut weil der Film laut ist und gewalttätig oft. Cool fand ich wenn Pitt immer als Auftragskiller mit einer Frau redet als wäre das seine Freundin oder Therapeutin, also wenn man so ein super System hat muss man sich echt froh schätzen ein Killer zu sein, denn du hörst eine nette Stimme, eine Frau die alles für dich macht und die sich am Ende dann erst zeigt wer das ist.

Nach erfolgreichem Diebstahl versucht Ladybug, den Zug an der nächsten Station zu verlassen, wird aber vom einsteigenden Yakuza-Auftragsmörder „Der Wolf“ daran gehindert, der wiederum auf Rache für seine ermordete Ehefrau aus ist. Ladybug tötet Wolf im Kampf und versteckt seine Leiche im Zug, ist dadurch allerdings zum Weiterfahren gezwungen. Lemon und Tangerine haben unterdessen den Diebstahl des Aktenkoffers bemerkt und nur wenig später auch den Sohn ermordet aufgefunden. Als sich beide aufteilen, um den Verantwortlichen ausfindig zu machen, kommt es zur Konfrontation. Nachdem Ladybug auch Lemon hat überwältigen können, entscheidet er sich, den Geldkoffer bis zum Fahrtende im Zug zu verstecken.

Und da dachte ich mir meine Güte der Typ, Wolf genannt, uff der sah wirklich gefährlich aus und wieso er so und so ist ja man sieht auch seine Vorgeschichte und was sich dem Film zu Gute halten kann ist das man wirklich verstehen lernt wieso wer so reagiert und das fand ich gut weil man dann irgendwie ein Verständnis entwickelt. Nicht das man jetzt sagt das Töten ist gut, das auf keinen Fall nie und nimmer aber man versteht wieso er so reagier und der Wolf Typ, ja der passt super rein, so komplett anders, der Film macht hier einen Schwenk und das ist gut, das fand ich gut weil er trotz seiner makabren Witze nicht blöd wirkt und wieder ein neues Kapitel aufmacht. Da denkst du dir, meine Güte was für ein Schieß, Japan, Amerika, Mexiko, Killer überall dann das kleine Mädchen da und ja das passt aber irgendwie alles zusammen und unbedingt nach dem Abspanns sitzen bleiben.

Was ich nicht so gut fand ist das Ladybug den Wolf bald getötet hat, dem hätte ich gerne noch mehr Screentime zugestanden. Aber egal. Was es mit dem Aktenkoffer auf sich hat ja das ist eine Geschichte für sich die man sich lieber anschauen sollte, und auch hier überraschendes gibt es, überhaupt als der Koffer nicht da ist, ja da denkst du dir, he bin Ich in einem Jerry Lewis Film? Sind das Profis oder Idioten?

Der Geldkoffer wird nur wenig später von einer Auftragsmörderin mit dem Decknamen „Der Prinz“ aus seinem Versteck geholt. Die junge Frau präpariert das Gepäckstück sowie eine Pistole jeweils mit einer Sprengfalle und übergibt beides an den Weißen-Tod-Gefolgsmann Yuichi Kimura, den sie zuvor in den Zug gelockt hat. Der Prinz erpresst Kimura damit, dessen Sohn ermorden zu lassen, sollte er den Koffer nicht an den Weißen Tod übergeben und diesen dadurch töten. Beide werden im Zug mit dem Koffer allerdings von Lemon entdeckt, der auf Kimura feuert. Der Prinz kann Lemon anschießen und den Koffer wieder im Versteck von Ladybug platzieren.

Ja dann kommt er der Prinz, meine Güte da hat es eine ganze Menge Spaß gegeben, ja sicher man lacht sich jetzt keinen Ast ab, aber im Film sind so viele Probleme und man merkt wie die Leute nachdenken was man aus welcher Situation noch Gutes machen kann.

Die Story mit dem Weißen Tod fand ich auch super, Die Idee die Sprüche, irgendwie wirkt das auch wie „Kill Bill“ jedenfalls ist hier mit Blut nicht gespart.

Währenddessen kommt es zum Kampf zwischen Tangerine und Ladybug, bei dem sich letzterer dazu entscheidet, den Auftrag fallen zu lassen. Als Tangerine von Ladybug fordert, ihm bei seinem Problem mit dem Weißen Tod zu helfen, und ihn nicht aussteigen lassen will, stößt Ladybug Tangerine aus dem Zug. Tangerine kann auf den abfahrenden Zug springen und findet wenig später den scheinbar leblosen Körper von Lemon. Der Prinz versucht sich gegenüber Tangerine als unbeteiligte Dritte darzustellen, wird von diesem aber der Lüge überführt und tritt die Flucht an. Ladybug erkennt zeitgleich, wer der wahre Mörder des Sohnes vom Weißen Tod ist
Und schon wieder ein Kampf nein macht nichts das ist gut, das ist einfach lustig gemacht auch dazwischen sogar beim Kämpfen weil die einfach so einfallsreich sind wie in den Jackie Chan Filmen, schade dass der Film so schlecht abgesoffen ist an den Kinokasse.

Die Idee mit dem wer der Killer ist fand ich gut auch diese Figur passt gut in das Geschehen vom Film rein auch hier hätte ich mehr Screentime gewollt aber dann wäre der Film nicht 125 sondern 150 Minuten lange geworden das wäre dann nichts also passt es eigentlich eh.

An der nächsten Station steigt ein neuer Fahrgast in den Zug ein: „Der Älteste“. Dieser offenbart gegenüber Ladybug und dem Prinzen, dass sein Meister Minegishi, dessen Gefolgschaft und seine Ehefrau einst vom Weißen Tod umgebracht wurden, einem Kriminellen russischer Abstammung, der dadurch die Organisation übernahm, und „Der Älteste“ nun ebenfalls auf Rache aus ist. Gemeinsam machen sie die verwundeten, aber noch lebenden Kimura und Lemon ausfindig, woraufhin die Gruppe einen Plan für das bevorstehende Zusammentreffen mit dem Weißen Tod ausarbeitet. Im Bahnhof von Kyōto übergibt Ladybug den Gefolgsleuten des Weißen Todes den Aktenkoffer, woraufhin einige am Bahnsteig durch den Sprengsatz getötet werden. Der Weiße Tod selbst stellt sich als Vater des Prinzen heraus, der seiner Tochter nie genügend Aufmerksamkeit geschenkt und daher ihren Hass auf sich gezogen hat. Es kommt zum Kampf zwischen dem Ältesten und dem Weißen Tod, während Lemon den Zug unkontrolliert in Fahrt setzt.

Und das fand ich wieder cool denn hier kommt mit dem alten Mann, ja wer ist das nur? Eine super Figur ins Geschehen und das passt sehr gut, und es entwickelt sich wieder eine andere Geschichte aber das macht nichts, das Ende ist übrigens auch sehr spannend auch witzig makaber und hat so viele Wendungen das es einem eine Freude bereitet irgendwie. Schade das solche Filme nicht mehr produziert werden, leider ist er etwas gewalttätig der Film.

Wie hinter jedem Mann der was kann eine super Frau steckt, steckt hinter d dem Film ein Roman. Der von Kōtarō Isaka verfasste Roman Maria Beetle erschien 2010 und wurde noch im selben Jahr in Japan zum Bestseller. Trotz dieses Erfolges blieb die Geschichte für Hollywood weitestgehend unbekannt; auch an der englischsprachigen Übersetzung von Sam Malissa zeigte kein Filmstudio Interesse. Erst als sich die beiden japanischen Filmproduzenten Yuma Terada und Ryosuke Saegusa die Verfilmungsrechte des Romans sicherten und ihn auf eine fünfseitige Zusammenfassung herunterbrachen, waren drei Studios interessiert.[3][4] Sony sicherte sich schließlich die Verfilmungsrechte und wollte Bullet Train zunächst mit Antoine Fuqua als Regisseur und Kat Samick als Produzentin umsetzten

Auch hier wurde wegen Corona vieles verändert nicht alles wurde in Japan gedreht leider. Für Japan angesetzte Dreharbeiten mussten aufgrund der Pandemie und des Zeitplans von Hauptdarsteller Brad Pitt abgesagt werden; stattdessen drehte vor Ort nur die Second Unit Hintergrundmaterial. Diese Aufnahmen wurden im Anschluss in den Filmstudios auf LED-Bildschirmen als Hintergrund angezeigt. Durch den Verzicht auf viele Außendrehs wurde auch die Einhaltung des Hygienekonzeptes erleichtert, das unter anderem regelmäßige SARS-CoV-2-Tests umfasste.

Was den Film wegen seine Gewalt erträglich machte ist dass er oft sehr unterschiedliche Tötungsarten hat die aber immer wieder aufgelockert werden durch einen Witz durch ironische Überzeichnungen der Tötungsarten, dass er zwar gewalttätig ist, ist klar aber er hat auch einiges was zwar gewalttätig wirkt aber nicht so arg wirkt wie man es sich vorstellt, will sagen er ist blutig aber er ist nicht so wie in Tarantino Filmen das man da alle super genau super lange sieht was unnötig ist.

Ich denke wenn einem „Kingsman“ gefällt wird einem dieser Film auch gefallen.

Wenn man sich vorstellt dass der fast 60 Jährige Pitt alle Stunts selber machte oder fast alle mit seinem Stunt Koordinator, ja irre ich könnte das nie und nimmer. Der Film hat auch einen negativen Beigeschmack. Aaron Taylor-Johnson verlor einen Teil seiner Hand und wurde ohnmächtig, nachdem er einen Stunt gemacht hatte. Übrigens, Brad Pitts Charakter sagt, dass er nie ein Gesicht vergisst und darum kämpft, sich daran zu erinnern, wer der Wolf ist. Im wirklichen Leben leidet Brad Pitt an „Prosopagnosie“, einem Zustand, der die Fähigkeit beeinträchtigt, bekannte Gesichter zu erkennen, einschließlich des eigenen Gesichts. Er hat in Interviews gesagt, dass er sich an den Kontext und die Situation erinnern muss, in der er jemanden getroffen hat, um zu wissen, wer diese Person ist, genau wie seine Figur. Übrigens einen weißen Tod gab es auch in echt. Der tödlichste Scharfschütze der Welt, Simo Häyhä, wurde von den Russen während des Winterkrieges zwischen Finnland und der Sowjetunion als Der Weiße Tod bezeichnet. Er wurde von sowjetischen Streitkräften von Artilleriefeuer und Gegenscharfschützen angegriffen, die ihn einfach nicht töten konnten, es aber schließlich schafften, Simo zu verwunden und schickten ihn ins Krankenhaus, damit er nie mehr an die Front zurückkehrt.

Einiges am Film ist aber negativ, die Figuren werden überdreht dargestellt, einige Handlungsteile hätte ich gerne zu Ende gesehen oder die Vorgeschichte von einigen Leuten, ja was eh nicht wichtig wäre, zu blutig war mir das Ganze, eines fand ich blöd als die Vorgeschichte von den 2 Killern gezeigt wurde und sie irre viele Leute umgebracht hatten und man sah das, also das habe ich nicht gut gefunden so über die Tötungen zu reden als wären es Fußballspiele oder sonst was, und ja eben zu gewalttätig war der Film sonst war er super lustig makaber und ja einfach ein guter unterhaltender Film. Die Darsteller haben auch gut gewirkt man merkten da wird nicht gekleckert sondern an der richtigen Stelle geklotzt, man nahm den Darstellern ihre Geschichte ab, und man hat sich nicht gelangweilt. Einiges war ein bisschen durcheinander im Film, so die Handlungssequenzen, da Mal dort da Mal dort, ja egal mir hat der Film gefallen bis auf die Kleinigkeiten.

Darum ja 85 von 100 Punkten vergebe ich.
 
 


   

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01.12.2022 00:02:41
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