Die Gespräche der neuen Partner, die durch die FT berichtet werden, sehen eine Content-Partnerschaft vor. Microsoft soll dabei die Zeitungsinhalte verwerten können, für Murdoch erschließen sich neue Einnahmequellen aus der Kooperation.
Steht die Kooperation und zahlt Microsoft Geld für das Indizieren der Inhalte, so würde Google ausgesperrt. Wie Murdoch bereits angedeutet hat, möchte man dem Spider von Google den Zutritt zu den Inhalten verwehren.
Macht Murdoch damit wirklich ernst, könnten Wall Street Journal, Times, Sun aber eventuell auch MySpace und weitere Portale aus Google verschwinden und stattdessen exklusiv bei Microsoft erscheinen. Und Murdoch sei nicht der einzige Partner, den Microsoft auf der Liste der Kontakte habe.
Schafft Microsoft ein solches Modell des Bezahlens, würde für Google schnell ein neuer wirtschaftlicher Druck entstehen. Muss eine Suchmaschine für die Inhalte bezahlen, wäre das gut für die Rechteinhaber, aber teuer für Google.
Dort wiederum verweist man immer darauf, dass erst durch die Angebote von Google die User zu den Websites finden. Microsoft muss darauf natürlich auch eine Antwort finden, soll das Konzept greifen. Die Karten werden jedenfalls gerade neu gemischt und die Medien sind nach langer Zeit erstmals wieder selbst am Steuer.